Was ist eigentlich eine Hochzeitsreportage?

Hochzeitsreportage oder Hochzeitsfilm - was ist richtig?

Insbesondere in der Schweiz fällt im Zusammenhang mit einem Hochzeitsfilm der Begriff Hochzeitsreportage. Geprägt hat diesen Ausdruck der Fotograf. Damit ist eigentlich nichts anderes gemeint als eine korrekte, zeitliche Abfolge eines Geschehens respektive Abfolge von Bildern. In der Gesamtheit betrachtet wird hier eine Story erzählt. In dem Fall die Hochzeit. Vom Anfang bis zum Ende. Als Erstes muss dem Betrachter ein Überblick des Geschehens verschafft werden. Im Fachjargon des Hochzeitsfilmers spricht man hier vom Etablissement-Shot. Das wäre dann z.B. die Kirche, die Umgebung. Hier beginnt die Story. Ist die Orientierung erst mal da, kommen die Details und werden meist dramaturgisch aufbereitet. Gerade beim Film spielt die Musik eine entscheidende Rolle. Sie erst bringt Dynamik und Emotionen voll und ganz zum Ausdruck. Wer hier kein Gespür hat kann einen noch so schönen Hochzeitsfilm gänzlich ruinieren.

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Hochzeitsreportage in YouTube

Wer nun eine Schnupperreise in YouTube startet mit dem Suchbegriff Hochzeitsreportage, wird wahrlich überhäuft. Aber bei genauerer Betrachtung mischen sich ins Suchergebnis klassische Dokumentationen oder Reportagen aus der TV- und Medienwelt. Wer also möglichst viele Hochzeitsfilme anschauen will, um sich inspirieren zu lassen, sollte ganz klassisch mit Suchbegriffen wie Hochzeitsfilm ode Hochzeitsvideo suchen. Die Trefferquote ist bedeutend höher.

Stilmittel für Hochzeitsreportagen

Auf gänzlich vielfältige Weise kann man eine Hochzeitsreportage aufbauen. Das hängt von der Kreativität und dem Können des Fotografen respektive des Filmemachers ab. Sehr romantisch ist der Einstieg in einen Hochzeitsfilm mit der Lovestory des Paares. Wie alles begann... Ein Stilmittel können auch farbliche Kontraste sein. Man kennt bereits die Verwendung von schwarz-weiss-Bildern aus Kinofilmen, wenn etwas in der Rückblende erzählt werden soll. Ein schneller Schnitt baut extreme Dramaturgie auf. Die Slowmotion also Zeitlupe unterstreicht besonders emotionale Momente. Inzwischen setzt sich auch immer mehr Marryoke durch. Ein Trend aus England, der eine witzige Alternative zu einem klassischen Hochzeitsfilm darstellt. Mehr dazu im separaten Blog.

Digitale Hilfsmittel

In der heutigen digitalen Welt von Apple & Co. sind ganz grossartige Sachen möglich. Es gibt Apps, die ganze Fotostrecken von den Gästen abbilden und zentral für das Brautpaar abspeichern. Diese Apps ersetzen  die guten alten Einwegkameras von Fujifilm, die dazumal noch auf jedem Gästetisch lagen.

Fazit: Der Sprachgebrauch Hochzeitsfilm oder Hochzeitsreportage bleibt also jedem selbst überlassen. Gemeint ist dasselbe.

 

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